• MSP-INSIGHTS (DE, german) - Cloud & Managed Service Impulse

    Warum MSPs wieder mehr Unternehmer werden dürfen

    Mein großes Danke geht heute an Robert Sieber von MSP Support für unseren zwanzigsten gemeinsamen Podcast.

    Viele Managed Service Provider beschäftigen sich aktuell intensiv mit Künstlicher Intelligenz.

    Wie auch die aktuelle Gespräche hier im Podcast widerspiegeln.

    Robert und ich vertreten in dieser Folge eine erweiterte These: Der eigentliche Wettbewerbsvorteil entsteht nicht durch die nächste KI-Anwendung, sondern dadurch, die Geschäftsprozesse der Kunden zu verstehen und messbar zu verbessern.

    Wir lösen die Technologie vom Kundenproblem.

    Dabei sprechen wir auch über einen spannenden Wandel in der Rolle des Geschäftsführers. Viele Gründer sind in den vergangenen Jahren vom Unternehmer zum Managern ihrer Unternehmen geworden.

    Die nächste Entwicklungsstufe könnte jedoch sein, wieder Unternehmer zu werden: neue Geschäftsfelder aufzubauen, bewusst zu investieren und den Mut zu haben, das eigene Geschäftsmodell weiterzuentwickeln.

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    Das Geschäftsmodell des klassischen Systemhauses steht vor seiner größten Bewährungsprobe

    Mein großes Danke geht heute an Thorsten Podzimek, Geschäftsführer der SAC GmbH.

    Thorsten beschreibt, warum KI, SaaS und Agententechnologien das Geschäftsmodell von Managed Service Providern schneller verändern werden, als viele heute erwarten.

    Er sagt zur

    Geschwindigkeit der KI-Entwicklung:

    „Das Entscheidende ist nicht die Technologie – sondern dass sie sich exponentiell selbst verbessert. 

    Um den Unterschied zwischen linearem und exponentiellem Wachstum zu verdeutlichen hat Thorsten ein wunderbares Beispiel mitgebracht.

    Zum zukünftigen Geschäftsmodell meint er:

    „Nach Managed Services kommt ein skalierbares Produktgeschäft mit KI-Agenten und Pay-per-Use.

    Zahlt also der Kunde zukünftig jede Agentennutzung? Eine von vielen Fragen.

    Wie ich gerade selber feststelle, ist dies der zweite KI-Talk in Folge und ich kann jetzt schon spoilern, dass noch zwei weitere folgen werden.

    Wir versuchen dabei jeweils eine andere Perspektive einzunehmen. Nach dem Vibe Coding, hört dazu gerne in die letzte Folge rein, geht es heute um das Geschäftsmodell.

    Mein Name ist Olaf Kaiser und ich bin Partner und Berater in der Unternehmensberatung UBEGA.

    „Wenn ihr den Podcast mögt, dann abonniert ihn gerne und gebt ihm eine gute Bewertung! Damit helft Ihr uns sehr bei der weiteren Umsetzung“

    Und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge.

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    In fünf Jahren entwickelt jedes erfolgreiche Systemhaus eigene Software

    Mein großes Danke geht heute an Stefan Schwarz, Geschäftsführer der PC MENTOR GmbH und Gründer der AI-Guys.

    Stefan führt mit viel Praxiserfahrungen aus, warum KI und Vibe Coding die Arbeitsweise von IT-Systemhäusern grundlegend verändern und erweitern werden.

    Dabei geht es nicht darum, Softwareentwickler zu werden – sondern Kundenprobleme schneller, individueller und wirtschaftlicher zu lösen.

    Wir sprechen über den Einstieg ins Vibe Coding, typische Fehler, den Weg vom Kundengespräch zur fertigen Anwendung und darüber, welche Chancen Managed Service Provider jetzt nutzen sollten.

    Drei Aussagen von Stefan sind bei mir besonders hängen geblieben:

    Zur Zukunft der Systemhäuser:

    „In fünf Jahren werden die erfolgreichen Systemhäuser Software entwickeln – in zehn Jahren sind diejenigen, die das nicht tun, möglicherweise gar nicht mehr am Markt.“

    Zum Einstieg ins Vibe Coding:

    „Man muss kein Softwareentwickler sein. Entscheidend sind Neugier, die richtigen Werkzeuge und die Bereitschaft, einfach anzufangen.“

    Zum Kundennutzen:

    „Der Kunde muss mir nur erzählen, wo der Schuh drückt. Den Weg zur Lösung findet die KI gemeinsam mit uns.“

    Bleibt bis zum Ende dran, da führt Stefan 5 konkrete Use Cases seiner Kunden aus.

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    Security beginnt nicht beim Produkt – sondern beim Konzept

    In dieser besonderen Folge von MSP Insights hört ihr den Mitschnitt eines von mir moderierten Panels rund um die Zukunft von Managed Security Services beim Nordanex Managed Service Symposium.

    Ein großes Danke geht an meine Gesprächspartner Katja Dahl von Watchguard, Nikolas Schran von G DATA, Tobias Eigner von neam und Martin und Marvin Osterhof von novotec.

    Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Systemhäuser Security erfolgreich verkaufen, welche Mindeststandards heute unverzichtbar sind und warum 24/7 Incident Response in Zukunft zur Grundausstattung gehören wird.

     Drei zentrale Aussagen aus der Diskussion:

    • „Security ist kein einzelnes Produkt, sondern muss bei jeder IT-Entscheidung mitgedacht werden.“

    • „Nicht alles muss sofort umgesetzt werden – aber jeder Schritt in Richtung Security ist der richtige.“

    • „Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen 24/7 Incident Response brauchen, sondern wann sie ihn einführen.“

     

    Eine spannende Diskussion mit vielen praktischen Erfahrungen und konkreten Impulsen für Managed Service Provider, die ihr Security-Geschäft strategisch weiterentwickeln möchten.
     

    Wir verkaufen nicht über das Produkt, sondern über die ‚Digitale Buchhaltung‘

    In der heutigen Folge wird schnell klar: Kunden kaufen kein DMS, keine Software und keine Infrastruktur. Sie kaufen funktionierende Prozesse.

    Genau deshalb ist die Lösung meines heutigen Gasts nicht als Produkt, sondern als ganzheitliches Angebot aufgebaut worden – mit Beratung, Software, Rechenzentrum, Buchhaltungsexpertise und Prozessautomatisierung aus einer Hand.

    Mein großes Danke geht heute an Philipp Klöpper von Capeletti&Perl. Philipp berichtet, wie aus einem klassischen DATEV-Systemhaus heraus ein völlig neues Geschäftsfeld entstanden ist: die „Digitale Buchhaltung“. 

    Er beschreibt offen, welche Entscheidungen funktioniert haben, welche Fehler sie heute anders machen würden und warum die Kombination aus Vertriebs- und Fachkompetenz einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Aufbau neuer Geschäftsfelder ist.

    Zwei Aussagen von Philipp sind:

    • „Wir verkaufen nicht nur ein ELO, sondern ein Gesamtkunstwerk aus Technik, Software und Beratung.“

    • „Gib einem Vertriebler und einem Consultant freie Hand – und behandle sie wie ein Experiment.“

     

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